Ziegenkolostrum-Colostrum 100 St. Kapseln – Briefversand

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Der Autor beabsichtigt nicht, Diagnosen zu stellen oder Therapieempfehlungen zu geben. Die auf dieser Internetseite beschriebenen Produkte sind nicht als Ersatz für professionelle medizinische Behandlung im Falle einer Krankheit zu verstehen.

Einzelfuttermittel

Ziegen Kolostrum-Colostrum 100 St. Kapsel

  • in den ersten 24 Stunden als Ziegenkolostralmich bei neugeborenen mutterlosen Welpen, Kitten und Tierbabies für eine optimale Versorgung
    • bei Milchmangel des Muttertieres
    für geschwächte Katzen und Hunden-die
    das Immunsystem auf Touren bringt

Kapseln können aufgemacht werden,sind nicht verschweißt.

Energie/ Brennwert pro 100g:
Brennwert/Energie:1616 kJ / 388 kcal /100g

Eine Kapsel enthält:

(Immunglobulin G) 38 %, Ziegenkolostrum Pulver : 255 mg 74%,
Kapselhülle: pflanzl. Zellulose (Hydroxy-Propyl-Methyl-Cellulose (HPMC) (E 464) 90 mg 26%

Hinweis: Colostrum sollte nicht bei Allergie gegen Milcheiweiß gefüttert werden.

Colostrum enthält jedoch von Natur aus sehr wenig Milchzucker-Laktose, ist also laktosearm. Daher ist auch bei empfindlichen Tieren keine Laktoseunverträglichkeit zu befürchten.

Vorrätig

Beschreibung

Einzelfuttermittel

Produktbeschreibung

Ziegen Kolostrum-Colostrum 100 St. Kapseln

Ziegen Colostrum Kolostralmilchersatz in den ersten 24 Stunden bis zum Seniorenalter :

  • in den ersten 24 Stunden als Ziegen Kolostralmich bei neugeborenen mutterlosen Welpen, Kitten und alle Tierbabies für eine optimale Versorgung
    • bei Milchmangel des Muttertieres
    • für geschwächte oder alte Katzen und Hunde-die das Immunsystem auf Touren bringt

Produktbeschreibung

Einzelfuttermittel

Produktbeschreibung

Ziegen Kolostrum-Colostrum100 St. Kapseln

Ziegen Colostrum Kolostralmilchersatz in den ersten 24 Stunden bis zum Seniorenalter

in den ersten 24 Stunden als Ziegen Kolostralmich bei neugeborenen mutterlosen Welpen, Kitten und Tierbabies für eine optimale Versorgung
• bei Milchmangel des Muttertieres
• für geschwächte oder alte Katzen und Hunde

Als Katzen- oder Hundezüchter haben Sie sicher vor jeder Geburt für den Notfall Welpenmilch oder Katzenmilch parat. Doch haben Sie auch an ein Colostrum gedacht?

Ziegen Kolostrum-Colotrum versorgt neugeborene Welpen mit lebenswichtigen Abwehrstoffen und sollte auf keiner Geburts-Checkliste fehlen!

Die Colostrum (oder Kolostrum) genannte Erstmilch wird nur um den Geburtszeitpunkt herum gebildet und unterscheidet sich deutlich von der späteren “reifen” Muttermilch. Sie versorgt die Neugeborenen nicht nur mit Energie, sondern auch mit einem Cocktail aus Abwehrstoffen, der sie vor vielen Krankheitserregern schützt und mit Wachstumsfaktoren für ihr noch unreifes Verdauungssystem versorgt.

Wenn Hunde- und Katzenwelpen zur Welt kommen, haben sie Energiereserven für die ersten acht bis zehn Stunden. Danach beginnen sie zu unterzuckern und können ihre Körpertemperatur nicht mehr halten. So bald wie möglich Energie aufzunehmen, ist also sehr wichtig für die Kleinen, und Colostrum ist eine absolute Energiebombe.

“Mit der Geburt muss der Welpe nicht allein seine Atmung und Ernährung umstellen sowie seinen Wärmehaushalt regulieren, sondern – da er von einer sterilen in eine keimreiche Umwelt wechselt – sich auch mit der Keimflora seiner Umwelt auseinandersetzen. Nach der Geburt wird das empfindliche Neugeborene Welpe oder Kitten daher durch vorgefertigte Antikörper der Muttertiere geschützt.

Die Erstmilch Kolostrum liefert Welpen als echte Kalorienbombe den nötigen Brennstoff, um die Körpertemperatur innerhalb kürzester Zeit um etwa sechs Grad Celsius zu erhöhen – von manchmal nur 30°C beim noch nassen, erschöpften Neugeborenen auf ca. 36°C Normaltemperatur nach dem ersten Saugen.

Zusätzlich spendet Colostrum die nötigen Baustoffe für das rasante Wachstum der winzigen Welpen, die innerhalb von nur 8 bis 10 Tagen ihr Gewicht verdoppeln. Sein besonders hoher Energiegehalt und die hochwertigen, leicht verdaulichen Nährstoffe, machen Kolostrum zur optimalen Energie- und Nährstoffquelle.

Das wirklich einmalige am Ziegen Colostrum ist jedoch sein sehr hoher Gehalt an mütterlichen Abwehrstoffen, den Immunglobulinen (v.a. IgG, IgA, IgM). Kleine Katzen und Hunde kommen mit einem unreifen Immunsystem auf die Welt, dass sie noch nicht gegen die Krankheitserreger in ihrer Umgebung zu schützen vermag.

Der Antikörpermenge, die ihre Mutter im Blut hat. Genügend schützende Immunglobuline (auch maternale Antikörper genannt) erhalten sie erst durch das Erste Muttermilch Colostrum.

Damit die Kolostralmilch wirken kann, muss die Darmwand der Welpen für die Immunglobuline aus dem Colostrum durchlässig sein, so dass sie ins Blut der Welpen gelangen können. Das funktioniert nur in den ersten 24 Stunden jedes Welpenlebens ungehindert. Danach nimmt die Durchlässigkeit der Darmwand immer weiter ab.

Kolostralmilch versorgt die Neugeborenen nicht nur mit Energie, sondern auch mit einem Cocktail aus Abwehrstoffen, der sie vor vielen Krankheitserregern schützt und mit Wachstumsfaktoren für ihr noch unreifes Verdauungssystem.

Während der ersten drei bis fünf Tage verändert sich die Zusammensetzung von Colostrum langsam bis zur reifen Milch.

In den allerersten Schlucken Colostrum aus jeder Zitze ist die Menge an Immunglobulinen außerdem am höchsten. Je länger die Welpen bereits saugen, desto “reifer” wird die Milch und desto weniger Abwehrstoffe enthält sie. Die mit dem Colosttralmilch aufgenommenen Antikörper der Mutter schützen die Welpen während der ersten ein bis zwei Lebensmonate. In dieser Zeit kann ihr eigenes Immunsystem reifen.

Damit die Colostralmilch wirken kann, muss die Darmwand der Welpen für die Immunglobuline aus dem Colostrum durchlässig sein, so dass sie ins Blut der Welpen gelangen können. Das funktioniert nur in den ersten 24 Stunden jedes neugeborenen Welpen. Kätzchen oder Tierb Dosierung bei einem Erwachsenem Tier Zwei mal täglich:

1 Kapsel Ziegenkolostrum mit 3 Messlöffel ( 7,5 ml ) lauwarmem Wasser mischen

Bei Bedarf kann die Einnahmemenge durchaus erhöht werden

mit der Spritze etwas seitlich ins Mäulchen einführen oder Einfach das Ziegenkolostrumpulver über das Essen streuen

Lagerung : Dunkel und Trocken

Alle Quellen befinden sich im ,, Quellenangaben für die verwendeten Texten ,, unter Informationen

Zusammensetzung

Zusammensetzung:
Pures Ziegenkolostrum 100 %
Rohprotein 60,5 %, Rohfett 1,8%, Rohfaser < 0,5%, Rohssche 4,3%, Calzium 0,9%, phospor 0,72%, L-Lysin 12,4% Nährstoffbezugswerte NRV (%) gemäß Verordnung (EU) Nr. 1169/2011 Anhang XIII NRV: Nutrient Reference Values. Gemäss neuem Lebensmittelgesetz 2017 müssen in Zukunft die Nährwertangaben des Produktes angegeben werden. Neu gehört auch die Kapselhülle zu den Zutaten und muss prozentual angerechnet werden: Eine Kapsel enthält: Ziegenkolostrum Pulver : 250 mg 74%, Kapselhülle: pflanzl. Zellulose (Hydroxy-Propyl-Methyl-Cellulose (HPMC) (E 464) 90 mg 26% Nährwerte Energie/ Brennwert pro 100g: Brennwert/Energie:1616 kJ / 388 kcal /100g • Immunoglobuline: 38 % • Fet : 23,4 g • Gesättigte Fettsäuren :15,2 g • Kohlenhydrate :11,7 g Laktose : 0,1 g Zuker: 11,7 g • Eiweiß/Protein: 32,4 g Salz : 0.28 g

Nährwert

Gemäss neuem Lebensmittelgesetz 2017 müssen in Zukunft die Nährwertangaben des Produktes angegeben werden. Neu gehört auch die Kapselhülle zu den Zutaten und muss prozentual angerechnet werden: entsprechend enthält dieses Produkt nun 74% Ziegencolostrumpulver und 26% Kapselhülle.

Eine Kapsel enthält:

Nährstoffbezugswerte NRV (%) gemäß Verordnung (EU) Nr. 1169/2011 Anhang XIII NRV: Nutrient Reference Values.

Ziegenkolostrum Pulver : 255 mg 74%,
Kapselhülle: pflanzl. Zellulose (Hydroxy-Propyl-Methyl-Cellulose (HPMC) (E 464) 90 mg 26%

Nährwerte
Energie/ Brennwert pro 100g:
Brennwert/Energie:1616 kJ / 388 kcal /100g

Immunoglobuline: 38 %
• Fet : 23,4 g
• Gesättigte Fettsäuren :15,2 g
• Kohlenhydrate :11,7 g
Laktose : 0,1 g
Zuker: 11,7 g
• Eiweiß/Protein: 32,4 g
Salz : 0.28 g

Zubereitung

Wichtig!
Beachten Sie bitte, dass die Anzahl der Mahlzeiten und die durchschnittliche Fütterungsmenge individuell auf den jeweiligen Wurf in Abhängigkeit von Größe, Alter, Gewicht etc. von Ihnen einreguliert werden muss.
Zur Anregung der Darmtätigkeit nach jeder Mahlzeit die Bäuchlein der Welpenbabys gründlich massieren!
Die Kolostralmilch sollte zu jeder Mahlzeit neu angemacht werden.

Zubereitung und Fütterunqsempfehlung

Geben Sie zu einer der Größe des Wurfes, der Größe der Rasse und dem individuellen Bedarf der Tiere angemessene Menge an Kolostrumersatz. Abgekochtes und abgekühltes Wasser langsam unter ständigem Rühren bis eine Milchkonsistenz erreicht ist. Vergewissern Sie sich, dass die Kolostralmilch abgekühlt ist, und prüfen Sie die Temperatur auf Ihrem Handgelenk.
Die tägliche Futterration wird gleichmäßig auf die Fütterungszeiten aufgeteilt.Für Tierbabys ist eine regelmäßige Fütterung sehr wichtig und die benötigte Tagesration hängt vom jeweiligen Gewicht ab. Die erforderliche Menge sollte nach dem individuellen Bedarf eines Tierbaby erhöht oder verringert werden. Die neugeborene Tierbabys sollten täglich immer zur gleichen Zeit gewogen werden, um die benötigte Menge zu ermitteln. Bis zur Sättigung füttern !

–> 2,5ml Messlöffel fasst 2,5ml Waser

–>Dosierung bei Neugeborene :
–>1 Kapsel Ziegenkolostrum Pulver mit 3 Messlöffel ( 7,5 ml ) lauwarmem Wasser mischen
Neugeborene Jungtiere können je nach das Gewicht 1 ml bis 25 ml Ziegenkolostrumlösung pro Mahlzeit aufnehmen.

–>1-2 Teelöffel Ziegenkolostrumlösung etwa alle 1,5 bis 2 Stunden = 16/12 Mahlzeiten in 24 Stunden.
Sollte es ab dem 2. Lebenstag noch Probleme geben, und das eine oder andere Kitten oder Welpe ist noch nicht so aktiv,
wie es sein sollte, dann gehen Sie unverzüglich zu einem Tierarzt
–> Ab dem 2. Lebenstag kann Ziegenkolostralmilch durch ein Muttermilchersatz ersetzt werden.
Sie können ab den 2. Lebenstag das Ziegenkolostrumpulver mischen mit ZiMic Aufzuchtmilchpulver aus Ziegenmilch

–>Dosierung bei einem Erwachsenem Tier :

–>Zwei mal täglich 1 Kapsel
1 Kapsel Ziegenkolostrum mit 3 Messlöffel ( 7,5 ml ) lauwarmem Wasser mischen Bei Bedarf kann die Einnahmemenge durchaus erhöht werden,
mit der Spritze etwas seitlich ins Mäulchen einführen oder Einfach das Ziegenkolostrumpulver über das Essen streuen

Zusammensetzung

Zusammensetzung:

Pures Ziegenkolostrum 100 %

(Immunglobulin G) 38 %, Rohprotein 60,5 %, Rohfett 1,8%, Rohfaser < 0,5%, Rohssche 4,3%, Calzium 0,9%, phospor 0,72%, L-Lysin, 12,4%, Laktose <0,1g

Nährstoffbezugswerte NRV (%) gemäß Verordnung (EU) Nr. 1169/2011 Anhang XIII NRV: Nutrient Reference Values.

Gemäss neuem Lebensmittelgesetz 2017 müssen in Zukunft die Nährwertangaben des Produktes angegeben werden. Neu gehört auch die Kapselhülle zu den Zutaten und muss prozentual angerechnet werden:

Eine Kapsel enthält:

Ziegenkolostrum Pulver : 255 mg 74%,
Kapselhülle: pflanzl. Zellulose (Hydroxy-Propyl-Methyl-Cellulose (HPMC) (E 464) 90 mg 26%

Nährwerte
Energie/ Brennwert pro 100g:
Brennwert/Energie:1616 kJ / 388 kcal /100g

Immunoglobuline: 38 %
• Fet : 23,4 g
• Gesättigte Fettsäuren :15,2 g
• Kohlenhydrate :11,7 g
Laktose : 0,1 g
Zuker: 11,7 g
• Eiweiß/Protein: 32,4 g
Salz : 0.28 g

Wissenswertes über Ziegen-Kolostrum

Erstmilch

Wissen Sie, was für den nötigen Nestschutz neugeborener Welpen sorgt und den entscheidenden Kick für ein gesundes Wachstum gibt? Es ist das Colostrum, das den Kleinen die beste Starthilfe ins Leben ermöglicht.

Doch was ist Colostrum eigentlich. Was macht es so wertvoll? Und kann Colostrum auch bei erwachsenen Tieren noch die Gesundheit fördern?

Was ist Colostrum?

Vormilch, Erstmilch, Biestmilch, Kolostrum oder (lateinisch) Colostrum sind gängige Bezeichnungen für die Milch, die um den Geburtszeitpunkt herum vom Muttertier gebildet wird und die jedes Säugetier natürlicherweise als erste Nahrung bekommt. Das am ersten Lebenstag zur Verfügung stehende, wertvollste Colostrum unterschiedet sich erheblich von der späteren, so genannten reifen Muttermilch. Während der ersten drei bis fünf Tage verändert sich die Zusammensetzung von Colostrum langsam bis zur reifen Milch.

Was macht Colostrum so wertvoll?

Colostrum liefert Neugeborenen:

1. Abwehrkraft

Die geballte Abwehrkraft ihrer Mutter wird mit dem Colostrum auf die Welpen übertragen, denn neugeborene Katzen und Hunde kommen mit einem unreifen Immunsystem auf die Welt, das sie noch nicht schützen kann. Sie erhalten erst mit dem Kolostrum ihrer Mutter ausreichend Abwehrstoffe gegen Krankheitserreger in ihrer Umgebung, den sogenannten Nestschutz. Die mütterlichen Antikörper, auch als Immunglobuline bekannt, schützen die Kleinen während der ersten Wochen gegen die meisten Krankheitserreger in ihrer Umgebung. Nur besonders aggressive Erreger wie etwa Parvoviren können ihnen noch gefährlich werden.

Mit der Geburt muss der Welpe nicht allein seine Atmung und Ernährung umstellen sowie seinen Wärmehaushalt regulieren, sondern – da er von einer sterilen in eine keimreiche Umwelt wechselt – sich auch mit der Keimflora seiner Umwelt auseinandersetzen. (…) Nach der Geburt wird das empfindliche Neugeborene daher durch vorgefertigte Antikörper der Muttertiere geschützt.”

Colostrum enthält sehr hohe Mengen an den Immunglobulinen IgG, IgA und IgM. Diese Antikörper funktionieren ähnlich wie eine Polizeistreife: Sie erkennen mögliche Übeltäter (die Krankheitserreger), halten sie fest (heften sich an deren Oberfläche) und sorgen dafür, dass sie unschädlich gemacht werden.

2. Energie

Die Erstmilch liefert Welpen als echte Kalorienbombe den nötigen Brennstoff, um die Körpertemperatur innerhalb kürzester Zeit um etwa sechs Grad Celsius zu erhöhen – von manchmal nur 30°C beim noch nassen, erschöpften Neugeborenen auf ca. 36°C Normaltemperatur nach dem ersten Saugen. Zusätzlich spendet Colostrum die nötigen Baustoffe für das rasante Wachstum der winzigen Welpen, die innerhalb von nur 8 bis 10 Tagen ihr Gewicht verdoppeln. Sein besonders hoher Energiegehalt und die hochwertigen, leicht verdaulichen Nährstoffe, machen Colostrum zur optimalen Energie- und Nährstoffquelle.

3. Tatkraft

Winzige Welpen müssen innerhalb weniger Wochen selbstständig werden, was viele Herausforderungen mit sich bringt:

  • Ihr Immunsystem muss reifen, um nach zwei Monaten, wenn die mütterlichen Antikörper nicht mehr wirken, selbst Krankheiten abwehren zu können. 
  • Ihr Verdauungstrakt muss noch wachsen und sich auf die Aufnahme fester Nahrung vorbereiten.
  • Ihre Knochen und Muskeln müssen groß und stark werden, denn immerhin wollen sie bald echte Raubtiere sein.
  • Ihr Gehirn muss reifen, denn es gibt unglaublich viel zu lernen.

Colostrum enthält einen wahren Cocktail bioaktiver Substanzen, die neugeborenen Katzen und Hunden den entscheidenden Kick geben, um diese verschiedenen Aufgaben zu bewältigen.

Bioaktive Substanzen sind Stoffe, die zwar nicht – wie die Nährstoffe – der Energiegewinnung dienen, aber eine gesundheitsfördernde Wirkung besitzen.

Zu den bioaktiven Substanzen in Colostrum gehören unter anderem:

  • Wachstumsfaktoren (z.B. TGF-beta, EGF und IGF-1), die das Immunsystem in Fahrt bringen und den Verdauungstrakt sowie andere Gewebe reifen lassen 
  • immunregulierende Substanzen helfen ebenfalls, das Immunsystem anzukurbeln (z.B. Interleukin und prolinreiche Peptide) 
  • antibakterielle und antivirale Substanzen (z.B. Laktoferrin, Transferrin, Lysozym und Laktoperoxidase), die Krankheitserreger unschädlich machen, bevor sie sich ansiedeln oder vermehren können.
  • Hormone (wie Endorphine, Insulin, Prolaktin, Thyroxin und viele andere mehr), die praktisch jedes Organsystem der Neugeborenen aktivieren.
  • Für die Gehirnreifung wichtige Fettsäuren, vor allem DHA (Docosahexaensäure).
  • Die Entwicklung einer gesunden Darmflora fördernde Oligosaccharide.
  • L-Carnitin, das die Energiegewinnung in den Körperzellen optimiert.
  • Antioxidanzien, die aggressive Sauerstoffverbindungen neutralisieren.

Die bioaktiven Inhaltsstoffe von Kolostrum sind ein Forschungsfeld, das Wissenschaftlern spannende Arbeit für Jahrzehnte verheißt. Die Vielzahl der gesundheitsfördernden Wirkungen auf Neugeborene – und sogar erwachsene Tiere und Menschen – überblicken sie erst zu einem Teil, denn sie müssen nicht nur die Effekte jedes einzelnen Inhaltsstoffs betrachten, sondern auch die gegenseitigen Wechselwirkungen.

Und wie ist es mit Colostrum für erwachsene Tiere?

Im Vergleich zur Humanmedizin ist die Forschung zur Kolostrumanwendung bei erwachsenen Tieren noch am Anfang. Immerhin konnte eine im British Journal of Nutrition erschienene wissenschaftliche Untersuchung bestätigen, dass Colostrum die Abwehrkräfte auch bei gesunden Hunden und Katzen stärken kann.

Die Wissenschaftler begannen zeitgleich mit einer Staupe-Impfung, gesunden Hunden Ziegenkolostrum als Ergänzung zum Hundefutter zu verabreichen. Die Hunde zeigten gegenüber der Vergleichsgruppe höhere Antikörperwerte im Blut als Reaktion auf die Impfung und höhere Immunglobulin-A-Werte im Kot (wichtig für die lokale Abwehr des Darms) sowie eine stabilere und vielfältigere Darmflora. Sie waren also effektiver gegen Staupe geschützt.

Aus naturwissenschaftlicher Sicht ist es sehr wahrscheinlich, dass auch andere, Labortieren beobachtete, gesundheitsfördernde Effekte von Ziegen Kolostrum bei Hund und Katze auftreten. Man darf gespannt sein, welche Ergebnisse die Forscher in den nächsten Jahren präsentieren.

Die Anfänge der tiermedizinischen Kolostrum-Forschung sind zumindest sehr viel versprechend dass Ziegen Colostrum eine sehr wertvolle Unterstützung des Organismus bietet.

Antikörper sind vom Immunsystem gebildete Abwehrstoffe. Auch Immunglobuline genannt.

Antikörper werden gebildet, wenn das Immunsystem eine Substanz als fremd erkennt (Antigen). Die Antikörper lagern sich an das Antigen und lösen dadurch quasi Alarm aus. Die körpereigenen Abwehrmechanismen werden stimuliert und die Bedrohung unschädlich gemacht.

Es gibt verschiedene Klassen von Antikörpern mit unterschiedlichen Aufgabengebieten. So ist zum Beispiel das Immunglobulin A (IgA) vor allem für die Immunabwehr in den Schleimhäuten zuständig (der ersten Eintrittsstelle für Krankheitserreger oder Allergene), währen Immunglobulin E (IgE) bei Allergien und der Abwehr von Parasiten die Hauptrolle spielt.

Immunsystem

Das Immunsystem unterscheidet, was zum eigenen Körper gehört und was nicht. Gegen “Fremdes” wird eine Abwehrreaktion in Gang gesetzt, die beispielsweise vor Krankheiten schützen soll. Das Immunsystem lernt im Laufe eines Lebens durch Kontakt mit vielen Fremdstoffen (Antigenen), immer schneller und besser zu reagieren. Dieser Lernprozess wird zum Beispiel bei Impfungen ausgenutzt.

immunis = unberührt.

Epidermal Growth Factor (EGF)

Der epidermale Wachstumsfaktor EGF regelt als Signalmolekül die Vermehrung und Differenzierung bestimmter Zelltypen. Eine wichtige Rolle spielt er für die Gesundheit der Magen-Darm-Schleimhaut und die Wundheilung im gesamten Verdauunstrakt.

Bei manchen Krebsarten werden vermehrt Rezeptoren für EGF auf den Krebszellen gebildet, wodurch sie sich schneller vermehren und schneller Tochtergeschwülste (Metastasen) bilden.

Insulin

Hormon, das die Aufnahme von Zucker in die Körperzellen fördert.

Insulin wird in der Bauchspeicheldrüse gebildet, genauer in den Beta-Zellen der “Langerhansschen Inseln”. Es reguliert zusammen mit seinem Gegenspieler Glucagon den Blutzuckerspiegel.

Insulin:

  • fördert die Glukose-Aufnahme in die Zellen
  • verringert die Glukosefreisetzung aus der Leber (Glykogenolyse, Glukoneogenese)
  • stimuliert den Aufbau von Speicherfett (Lipogenese) und verringert den Abbau von Fett zur Energiegewinnung (Lipolyse)

Bei einem Insulinmangel kommt es zur Zuckerkrankheit (Typ-1-Diabetes mellitus) mit krankhaft erhöhten Blutzuckerwerten. Beim Typ-2-Diabetes (Altersdiabetes) besteht hingegen eine Insulinresistenz, das heißt die Körperzellen sprechen nicht mehr auf Insulin an.

Zuckerkrankheit-(Diabetes mellitus)

ypische Anzeichen einer Zuckerkrankheit bei Hund oder Katze sind großer Durst und häufiges Urinieren, dauernder Hunger (evtl. trotzdem Gewichtsverlust) oder auch Appetitlosigkeit (bei Katzen häufiger) und verminderte Leistungsfähigkeit. Spätfolgen können z.B. ein grauer Star (Trübung der Augenlinse), Bluthochdruck oder Schwäche der Hinterbeine sein. In Blut und Urin sind erhöhte Zuckerwerte nachweisbar (Hyperglykämie, Glukosurie). Ein Anstieg des Blutzuckers kann gerade bei Katzen durch den Stress des Tierarztbesuchs hervorgerufen werden. Deshalb wird meist auch der Fruktosaminwert im Blut bestimmt, um solch eine sogenannte Stress-Hyperglykämie von einem echten Diabetes zu unterscheiden.

Ein Typ-1-Diabetes entsteht, wenn die Bauchspeicheldrüse zu wenig Insulin produziert und wird in der Regel bei Jungtieren festgestellt. Bei einem Typ-2-Diabetes besteht eine Insulinresistenz. Es ist zwar (zunächst) genügend oder sogar sehr viel Insulin vorhanden, die Zellen reagieren aber nicht mehr darauf. Dies beim Menschen als “Altersdiabetes” bekannte Krankheitsbild betrifft eher ältere, übergewichtige Tiere.

Behandelt wird ein Diabetes durch Gabe von Insulin und durch Umstellung auf eine Diabetes-Diät. Häufig kann durch eine konsequente Diät auf Medikamente verzichtet oder deren Menge reduziert werden. Futtermittel für Diabetiker haben z.B. einen hohen Rohfasergehalt, der dabei hilft, den Blutzuckerspiegel zu stabilisieren und Übergewicht zu vermeiden. Im Vergleich zu selbst gekochten Rationen haben sie den Vorteil, dass ihre Zusammensetzung konstant bleibt, was für die Blutzuckerregulierung wichtig ist.

Wortherkunft: lateinisch für “süßer Durchfluss”, da bei Diabetes-Patienten Zucker im Urin nachweisbar ist.

Glucagon

wird in der Bauchspeicheldrüse gebildet, und zwar in den Alpha-Zellen der Langerhansschen Inseln.

Als Gegenspieler von Insulin erhöht Glucagon den Blutzuckerspiegel, indem es die Zuckerfreisetzung aus der Leber erhöht. Glucagon gibt der Leber das Signal, Glukose aus dem Speicherstoff Glykogen (Glykogenolyse) oder aus Aminosäuren (Glukoneogenese) zu bilden.

Glykogen

ist die Speicherform von Glukose (Traubenzucker) bei Tieren. Da Pflanzen Glukose in Form von Stärke speichern, nennt man Glykogen auch “tierische Stärke”.

Glykogen ist die Speicherform von Glukose (Traubenzucker) bei Tieren. Da Pflanzen Glukose in Form von Stärke speichern, nennt man Glykogen auch “tierische Stärke”.

Glykogen dient als Energiespeicher in Leber und Muskeln. Das Leberglykogen ist für die Regulation des Blutzuckerspiegels wichtig. Das Hormon Glucagon bewirkt den Abbau von Glykogen zu Glukose (Glykogenolyse) und damit einen Anstieg des Blutzuckerspiegels. 

Stärke

gehört zu den leicht verdaulichen Kohlenhydraten. Sie besteht aus aneinandergereihten Traubenzuckermolekülen (Glukose) und dient als Energiespeicher in Pflanzenzellen. In Hunde- und Katzenfutter ist Stärke das am häufigsten vorkommende Kohlenhydrat. Sie eignet sich gut als Energiequelle und ist für die Herstellung von Futterpellets bzw. Kroketten wichtig.[nbsp]

Glukose

Glukose ist Traubenzucker und auch unter dem Namen Dextrose bekannt. Chemisch gesehen ist es ein Einfachzucker (Monosaccharid).

Glukose ist das wichtigste Kohlenhydrat für den Energiestoffwechsel von Mensch und Tier. Besonders das Gehirn ist auf Glukose angewiesen, denn es kann seinen Energiebedarf nicht mit anderen Stoffen decken. Der Glukosespiegel im Blut (= Blutzuckerspiegel) wird streng reguliert durch die Hormone Insulin und Glucagon.

Alle Kohlenhydrate aus der Nahrung werden im Darm zu Glukose abgebaut und ins Blut aufgenommen.

Natürliche Quellen

Freie Glukose findet man in süßen Früchten, Pflanzensäften und Honig. Glukose ist aber auch Bestandteil fast aller Mehrfachzucker, z.B. von Saccharose (Haushaltszucker), Maltose (Malzzucker), Stärke, Glykogen oder Zellulose.

Aminosäuren

Aminosäuren sind die Grundbausteine für Eiweiße (Proteine) und Eiweißverbindungen. Es existieren 20 “proteinogene” (für die Eiweißbildung verwendete) Aminosäuren, von denen je nach Tierart nur 8 bis 10 unbedingt in der Nahrung enthalten sein müssen. Dies sind die sogenannten essenziellen Aminosäuren. Alle anderen Aminosäuren können vom Organismus durch biochemische Synthese (Biosynthese) gebildet werden.

Alle Aminosäuren kommen in der Nahrung entweder als sog. D-Form oder als L-Form vor. Biologisch aktiv und für die Eiweißsynthese geeignet ist nur die L-Form.

Essenziell für Hund und Katze sind die Aminosäuren: Arginin, Histidin, Isoleucin, Leucin, Lysin, Methionin, Phenylalanin, Threonin, Tryptophan und Valin; für die Katze auch noch Taurin.

Aminosäuren Wirkung im Organismus

Ohne Aminosäuren aus dem Nahrungseiweiß könnte der Organismus keine Körpereiweiße synthetisieren und nicht überleben, denn Eiweiße werden für nahezu alle physiologischen Prozesse benötigt. Zum Beispiel sind Eiweiße an der Muskelaktivität beteiligt (Aktin, Myosin), das Eiweiß Hämoglobin transportiert Sauerstoff in die Gewebe und das aus Eiweiß bestehende Hormon Insulin schleust Zucker als Brennstoff in die Körperzellen. Haare, Haut, Sehnen und Knorpel bestehen zu einem Großteil aus Eiweißen … Die Liste ließe sich fast endlos fortsetzen.

Essenzielle Aminosäuren Natürliche Quellen

Essenzielle Aminosäuren müssen über die Nahrung aufgenommen werden. Sie können entweder aus tierischem oder pflanzlichem Eiweiß stammen. Wichtiges Kriterium für die Qualität des Nahrungseiweißes ist, wie genau die Zusammensetzung der Aminosäuren im Futter mit dem Bedarf des Tieres für seine eigene Eiweißsynthese übereinstimmt. Je besser “Angebot” im Futter und “Nachfrage” des Körpers übereinstimmten, desto hochwertiger ist das Futter.

lle Quellen befinden sich im ,, Quellenangaben für die verwendeten Texten ,, unter Informationen

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